Von der Frucht zur Bohne

Die reifen Früchte der Kaffeepflanze, auch Kaffeekirschen genannt, haben eine rötliche Farbe. In der Regel befinden sich in der Frucht zwei Kaffeebohnen, die vom Fruchtfleisch umgeben sind. Bei der Ernte haben diese noch eine grüngraue bis grünblaue Farbe. Die uns vertraute rotbraune bis schwarze Farbe und der typische Kaffeeduft entstehen erst bei der Röstung.

Die Pflanzenfamilie Coffea umfasst rund 500 Gattungen, von denen aber nur wenige für die Kaffeeproduktion bedeutend sind. 

Die meist vertretene Kaffeesorte ist der Coffea Arabica. Er hat seinen Ursprung in Äthiopien und wird heute überwiegend in Brasilien und Kolumbien angebaut. Die Pflanze ist in der Kultivierung besonders anspruchsvoll. Coffea Arabica zeichnet sich durch ein sehr volles Aroma aus.

Gefolgt von der Coffea Robusta. Er ist, wie der Name schon erahnen lässt, weniger anspruchsvoll und wird vorwiegend in Afrika und Indonesien angebaut. Coffea Robusta enthält doppelt so viel Koffein wie Coffea Arabica.

Einen sehr geringen Anteil an der Kaffeeproduktion haben die Sorten Liberica, Maragogype und Excelsa.
Die weltweit teuerste und seltenste Kaffeesorte ist Kopi Luwak. Ihr einzigartiges Aroma entsteht durch den Magen einer indonesischen Schleichkatzenart. Diese fressen die Früchte und scheiden sie wieder aus.

Quelle: www.kaffee.de